Diese Erklärung gilt für die App WTFisNOW auf iPhone und Android. Sie ist wortgleich mit der Fassung, die in der App selbst steht und der bei der Einrichtung zugestimmt wird. Für diese Website gilt die Datenschutzerklärung der Website.
Diese App überträgt keine Daten. Es gibt keinen Server, kein Benutzerkonto, keine Cloud, keine Werbung, keine Analyse und keine Anbindung an eine künstliche Intelligenz.
Alles, was ihr eintragt, ist verschlüsselt und nur auf diesem Gerät lesbar. Auch wir als Anbieter kommen nicht daran.
Oskar Füleki
Edersfelder Straße 15
91710 Gunzenhausen
Deutschland
E-Mail: hi@wtfisnow.app
Alle Angaben stammen aus der gemeinsamen Einrichtung und aus späteren Einträgen in der App:
In einer Datenbank auf diesem Gerät, die vollständig verschlüsselt ist (SQLCipher, AES-256).
Der Schlüssel dazu liegt im geschützten Schlüsselspeicher des Betriebssystems, auf dem iPhone im Schlüsselbund, auf Android im Keystore. Er verlässt das Gerät nie und wird in keine Datensicherung übernommen. Auf dem iPhone ist er zusätzlich nur lesbar, solange das Gerät entsperrt ist.
Ohne diesen Schlüssel ist die Datei wertlos, auch für jemanden, der sie in die Hände bekäme.
Auf Android ist die App von der automatischen Google-Sicherung und von der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen. Die Datenbank wird dort weder gesichert noch mitgenommen.
Auf dem iPhone kann die verschlüsselte Datenbank Teil einer iCloud- oder Computer-Sicherung werden. Der Schlüssel ist davon ausgenommen. Eine solche Kopie kann deshalb niemand öffnen, auch Apple nicht.
Das bedeutet auch: Nach einem Gerätewechsel lassen sich die Daten nicht übernehmen, auch nicht von euch selbst. Auf dem neuen Gerät beginnt die App ohne Daten.
Angaben zum Zyklus sind Gesundheitsdaten im Sinne von Artikel 9 DSGVO und damit besonders geschützt. Grundlage der Verarbeitung ist ihre ausdrückliche Einwilligung nach Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO, die sie bei der Einrichtung selbst erteilt.
Aus den eingetragenen Tagen berechnet die App die aktuelle Phase und einen Ausblick, wann die nächsten Perioden voraussichtlich sind, etwa drei Monate voraus. Beides ist eine Schätzung und wird nicht gespeichert, sondern bei jedem Öffnen neu berechnet.
Ohne diese Einwilligung zeigt die App keine Phase, keinen Tipp und keinen Ausblick an, sondern nur den allgemeinen Lernbereich über den Zyklus.
Für die rein private Nutzung im eigenen Haushalt greift zusätzlich die Haushaltsausnahme nach Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO.
Die App wird zu zweit eingerichtet. Er gibt die Namen ein, danach übernimmt sie das Gerät und beantwortet die Fragen zu ihrem Zyklus selbst. Am Ende entscheidet sie, ob er die Phase sehen darf.
Das ist bewusst so gebaut: Die Angaben sollen von ihr kommen, nicht über sie getroffen werden.
Ehrlicherweise gehört dazu: Die App kann technisch nicht überprüfen, wer das Gerät gerade in der Hand hält. Sie kann diesen Ablauf vorgeben, aber nicht erzwingen. Wer die Einrichtung ohne die Partnerin durchklickt, umgeht sie. Eine Lösung dafür gäbe es nur mit einem eigenen Gerät für sie und damit mit einem Server, den diese App bewusst nicht hat.
Sie kann ihre Einwilligung jederzeit widerrufen, ohne Angabe von Gründen. Weil die App auf seinem Handy läuft, geht das so: Sie sagt es ihm, und er beendet die Freigabe in den Einstellungen. Oder sie tippt dort selbst auf „Freigabe beenden“. Die Phasenanzeige verschwindet dann sofort.
Ob er ihrem Wunsch nachkommt, kann die App ebenso wenig überprüfen wie die Einrichtung selbst.
Auf iPhone und Android gibt es ein Widget für den Startbildschirm. Es läuft außerhalb der App und hat keinen Zugriff auf die verschlüsselte Datenbank.
Die App legt für das Widget nur den fertigen Anzeigetext für heute und die nächsten drei Tage ab, also die Phasenbezeichnung, die Wetterlage und den Tipp. Datumsangaben, der Zyklustag oder Antworten aus der Einrichtung werden dabei nicht übergeben.
Auf dem iPhone liegt dieser Text in einem Bereich, auf den nur die App und ihr Widget zugreifen können. Auf Android liegt er in einer Datei im privaten Speicher der App, die andere Apps nicht lesen können und die von der Datensicherung ausgenommen ist. In beiden Fällen ist er nicht verschlüsselt. Er enthält aber nur Texte der Art, die das Widget ohnehin anzeigt.
Es findet keine Übermittlung statt, weder an uns noch an Dienstleister, Werbenetzwerke oder Behörden. Die App stellt im Betrieb keine Verbindung ins Internet her.
Auch die verwendete Schrift ist in der App enthalten und wird nicht von einem fremden Server geladen.
Die Tipptexte sind von Hand geschrieben. Es geht kein Wort an ein Sprachmodell, weder beim Anzeigen noch zur Verbesserung.
Unter Einstellungen könnt ihr alle Daten löschen. Dabei werden die Datenbank und der Schlüssel entfernt, die App startet danach wie frisch installiert.
Auch das Löschen der App entfernt alle Daten vom Gerät. Eine verschlüsselte Kopie in einer älteren iPhone-Sicherung bleibt dort, bis diese Sicherung gelöscht wird. Öffnen lässt sie sich ohne den Schlüssel nicht.
Nach der DSGVO habt ihr das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21).
Der Besonderheit halber: Weil uns keine Daten vorliegen, können wir eine Auskunft nicht erteilen und nichts löschen, was ihr nicht selbst löschen könnt. Berichtigen und löschen lässt sich alles direkt in der App. Für Fragen dazu erreicht ihr uns unter hi@wtfisnow.app.
Außerdem habt ihr das Recht, euch bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig für uns ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 27, 91522 Ansbach.
Ändert sich an der Verarbeitung etwas, wird dieser Text mit dem nächsten Update angepasst. Das Datum am Ende zeigt, auf welchem Stand ihr gerade seid.
Oktober 2026 (Fassung 2026-10-11)